Therapie

Ein Patient erzählt...

Es sind nun mehr als 16 Monate vergangen, als Sie Ende März 2010 Ihre wertvolle Zeit für ein Gespräch mit meinem Mann und mir opferten. Meine Alkoholkrankheit erreichte ihren Höhepunkt. Der Tag begann am frühen Morgen mit dem Gang in den Keller, um ein Wasserglas mit Williams zu füllen. Der Drang zur Flasche wurde immer intensiver.
 
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"Ich mag mich wieder im Spiegel ansehen und weiß auch, dass darin meine Abstinenz erkennbar ist."

Es sind nun mehr als 16 Monate vergangen, als Sie Ende März 2010 Ihre wertvolle Zeit für ein Gespräch mit meinem Mann und mir opferten. Meine Alkoholkrankheit erreichte ihren Höhepunkt. Der Tag begann am frühen Morgen mit dem Gang in den Keller, um ein Wasserglas mit Williams zu füllen. Der Drang zur Flasche wurde immer intensiver. Ich wusste um meinen Schwachpunkt, ich schämte mich und manchmal hasste ich mich und verstand mich nicht. Aber das Verlangen nach dieser Teufelsdroge war zu groß. Der Absturz war vorprogrammiert und musste passieren.

Bei unserem Treffen erklärten Sie uns mit verständlichen Worten diese schlimme Krankheit und Möglichkeiten diese zu bekämpfen.
Unser Vertrauen in Ihre Erfahrung und Erfolg mit Baclofen war richtig und wird nun belohnt.

Alkohol ist für mich überhaupt nicht mehr von Interesse.
Ich habe keinerlei Verlangen nach Alkohol.
In meiner nächsten Umgebung kann Alkohol getrunken werden; ich brauche ihn nicht.
Alkohol kann in Geschäften angeboten werden, die Regale kümmern mich nicht.
Wir mir ein Getränk angeboten, frage ich nach dem Inhalt - egal, ob ich alleine oder mit meinem Mann bin.

Meine Heimlichtuereien haben ein Ende. Ich brauche keine Flaschen mehr zu verstecken und zum Container zu bringen. Ein Mundspray gegen Alkoholgeruch ist nicht mehr erforderlich. Die Angst, es könnte unverhofft Besuch kommen und meinen Zustand erkennen, ist weg. Auch die Sorge, mein Mann würde zu einer außergewöhnlichen Zeit in der Tür stehen, bin ich los.

Ich mag mich wieder im Spiegel ansehen und weiß auch, dass darin meine Abstinenz erkennbar ist. "Gut schaust aus, dir geht's scheinbar ganz gut" - diese Äußerungen höre ich öfter. Sie machen mich schon ein bisschen stolz.

Das Leben mit meinem liebenswerten Mann - der mein Verhalten nicht verdient hat - ist wieder lebenswert.

Das haben wir Ihnen und Baclofen zu verdanken.

Ein Patient erzählt...

(…) Ich beschäftige mich jetzt ein bisschen näher mit der Wirkung von Baclofen und meiner eigenen Therapie. Ich habe verschiedene Foren dazu gelesen und bin total begeistert von meiner eigenen Situation. Es ist erschreckend und richtig abschreckend zu lesen, wie mit dem Medikament eigenmächtig experimentiert und weiter getrunken wird.
 
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